Glaubenssätze zum Thema Geld

Gängige Geldblockaden

Geld macht etwas mit uns, wenn es fehlt. Sein Fehlen manipuliert unsere Gefühle. Wir fühlen uns unfrei und treffen Entscheidungen, die wir anders träfen, könnten wir es uns finanziell leisten.

Es macht jedoch auch dann etwas mit uns, wenn es da ist. Es zeigt bestimmte Wesenszüge wie unter einer Lupe. Bestimmte Charaktereigenschaften werden durch das Vorhandensein von Geld verstärkt – egal ob das Großzügigkeit oder aber Kleinlichkeit ist, ob es der Spaß an der Freud’ oder das Haar in der Suppe ist.

Geld gibt uns die Möglichkeit, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch persönlich und spirituell zu wachsen.

Bei uns Frauen ist die Sache mit den Finanzen übrigens ganz schön vertrackt, denn unsere Haltung zum Geld ist oft nonchalant. Es ist uns angeblich egal. Es ist uns angeblich nicht so wichtig. Hauptsache gesund. Wir sind ja so genügsam (bescheiden sittsam und rein). Und genau das zeigt sich beim Blick auf den Kontostand.

Ich war dieses zaghafte und ermüdend unwirtschaftliche Rumgehampel leid. Nicht, dass ich hätte verschwenderisch leben wollen, nur war ich es satt, zur Sparfuchsigkeit GEZWUNGEN zu sein. Du weisst, was ich meine, oder?

Mein erster Schritt war also meine innere Haltung und meine Beziehung zu Geld zu prüfen. Schreck lass nach – mit DEM Gedankengut und DIESEN Überzeugungen konnte es ja nicht laufen.

Es begann eine Zeit des intensiven Auflösens von Selbstsabotage-Programmen, der Transformation alter (familiärer / gesellschaftlicher / karmischer / heimatlicher) Prägungen und der Überarbeitung hinderlicher Glaubenssätze. Und – ja – da sind Tränen geflossen. Tränen der Erkenntnis, der Erleichterung und Tränen der Wut. Innere Geldblockaden sind wirklich hartnäckige, energetische Mindfuck-Monster.

Komm, wir spielen ein Spiel. Ich sage dir einen Satz und du checkst leise für dich ab, ob du ihn schonmal gehört hast UND ob du ihn glaubst. Und dann überlegst du dir, ob dich dieser Satz beflügelt oder ausbremst. Los geht’s:

  1. Ich bin nicht gut genug für “High End”-Preise
  2. Wenn ich meine Preise erhöhe, bleiben die Kunden weg
  3. Als Frau / Mutter kann ich nicht so viel verdienen
  4. Hohe Preise empfinde ich selbst als Wucher
  5. Geld verdirbt den Charakter
  6. Die, die mehr verdienen als ich, sind besser / erfahrener / cleverer
  7. Reiche sind nur deshalb reich, weil sie andere ausbeuten
  8. Ich verdiene lieber wenig, bin dafür aber mein eigener Chef
  9. In meiner Branche kann ich nicht mehr verlangen
  10. Ich bin ein wahrer Sparfuchs und Schnäppchenjäger
  11. Geld ist nicht das Wichtigste im Leben
  12. Man braucht kein Geld, um glücklich zu sein
  13. Als Frau musst du doppelt soviel ackern
  14. Geld ist immer ungerecht verteilt
  15. Luxus kann ich mir nicht leisten
  16. Mein Beruf gehört zur “brotlosen Kunst”
  17. Über Geld spricht man nicht
  18. Gesundheit ist wichtiger als Geld
  19. Ich will überhaupt nicht zu den Reichen gehören
  20. Reichtum anzustreben ist nicht tugendhaft
  21. Geld zu haben oder nicht zu haben lässt mich kalt
  22. Hauptsache es reicht für die Rechnungen
  23. Ich spare für den Notfall
  24. Zahlen und Finanzkram sind nicht mein Ding
  25. Besser zu leben als meine Eltern käme mir unanständig vor
  26. Ich kann mir teure Urlaube / Seminare / einen Mentor nicht leisten
  27. Viel Geld macht nur unglücklich
  28. Ich möchte Geld zum Spenden haben und nicht für mich
  29. In meiner Familie ist niemand wirklich reich
  30. Geld und Spiritualität schließen einander aus

Heftig, was?

Mit Sätzen wie diesen im System sorgen wir unbewusst dafür, dass wir auf der Stelle treten oder sogar die Cash-Flow-Spirale nach unten biegen. Es ist gruselig – ich habe es erlebt.

Das Gemeine ist vor allem: Wir ziehen immer Kunden an, die in Sachen Geld ähnlich gestrickt sind wie wir. Agieren wir selbst wie ein feilschender Sparstrumpf, werden unsere Kunden auch nicht viel für unser Produkt oder unsere Dienstleistung auszugeben bereit sein.

Geld fordert von dir, im Hier und Jetzt zu leben und verantwortlich / weise mit ihm umzugehen. 

Ich hoffe, ich konnte dich hier ein wenig inspirieren und zum Nachdenken anregen.

Sei von Herzen gegrüßt, Namasté – xxx Katja

Call Button