Was du säst, wirst du ernten – VISIONEN-Essay (11/2015)


Visionen 11 2015Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.
Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu. Ein ganzer Kalender liesse sich mit Weisheiten dieser Couleur füllen. Doch was bedeuten diese Sätze überhaupt und wie sind sie im westlichen Alltag  umzusetzen? Bringt das überhaupt was oder trifft das alles nur auf buddhistische Mönche im Ashram zu? „Wenn ich freundich zu den Leuten bin, dann darf ich doch wohl damit rechnen, dass diese dann verdammt nochmal auch freundlich zu mir sind?!“ Sorry, aber diese Rechnung geht nicht auf. Denn es heisst ja nicht: „Was nach vorne geht, kommt von dort auch zurück“, sondern es heisst „What goes around, comes around“. Es ist ein Kreislauf. Die Freundlichkeit, die ich zolle, kommt von anderer Stelle zu mir zurück. Oft sind wir allerdings so in unserem Ego verhaftet, dass wir die Freundlichkeit, die uns jemand entgegen bringt, gar nicht als solche wahrnehmen, sondern sie vielleicht lapidar als „normales, anständiges Benehmen“ abtun. Wenn wir uns die eingangs genannten Sätze zu Nutze machen und mit ihnen unseren Alltag sowie auch unsere Welt fried- und freudvoll gestalten wollen, dann ist es hilfreich, sich mit karmischen Prinzipien auszukennen. Nach diesen Gesetzmäßigkeiten verhält es sich so, dass jeder Gedanke, jedes Wort und jede Tat bestimmte Schwingungsqualitäten enthalten. Was immer ich denke, sage, tue, hinterlässt in meinem Energiesystem so etwas wie einen feinstofflichen Fingerabdruck, der als Energie niemals verschwindet. Immerhin ist Energie unvernichtbar. Diese feinstoffliche „Prägung“ kann wie ein Samen angesehen werden, welcher durch Gedanken, Worte, Taten ähnlicher Qualität immer weiter genährt wird. Irgendwann wird die Saat sichtbar und greifbar. Sie manifestiert sich in Form eines Erlebnisses, welches für mich die exakt gleiche Schwingung enthält, die ich zuvor in den Energiekreislauf hinein gegeben habe. Waren meine Prägungen (Geisteshaltungen) eher negativer Natur (nämlich gekränkt, tief verletzt, wütend, frustriert, etc.), so empfinde ich ein neues Erlebnis zu gegebener Zeit als genau so: kränkend, verletzend, frustrierend, ärgerlich. Waren jedoch meine vorherigen Prägungen positiv aufgeladen, sprich: zuversichtlich, wohlwollend, warmherzig, humorvoll, dann werde ich die selbe Situation genau so erleben können: mit Humor, mit Zuversicht oder mit Warmherzigkeit. Beispiel: Ich kann jemanden entlassen und dabei herablassend, gleichgültig und kalt sein. Ich kann dabei aber auch mitfühlend, warmherzig und hilfsbereit bleiben. Die Tatsache, dass ich jemanden entlasse, bleibt zwar bestehen, doch die Schwingung, mit der ich dies tue, ist jeweils eine andere. Allerdings: Für die Person, die ich entlasse, ist die Schwingungsqualität, die ich in die Situation hinein gebe, relativ einerlei, denn die Person kann ein solches Erlebnis lediglich in der Qualität wahrnehmen, mit der sie zuvor ihre eigenen Gedanken, Worte, Taten versehen hat. So entstehen unter anderem immer wieder Missverständnisse. Anderes Beispiel: Nur weil ich jemandem etwas Gutes angedeihen lasse, bedeutet das nicht, dass dies vo meinem Gegenüber auch als solches empfunden wird. Hat diese Person nämlich keinen Samen für das freudige Empfangen von Wohltätigkeit angelegt, kann sie meine liebevollen Bemühungen durchaus als Lästigkeit oder gar Affront verstehen. Doch lassen Sie sich von so etwas nicht verunsichern. Das, was wir in eine Situation hinein geben, kommt zwar nicht zwingend 1:1 beim Gegenüber genau so an, allerdings kommt es 1:1 zu uns selbst zurück. Das ist der Grund, weshalb es möglich ist, dass manche Menschen in größter Not immer noch in der Lage sind, anderen Trost zu spenden und trotz unglücklichster Umstände mit einem Strahlen, das von Herzen kommt, Freude und Zuversicht zu verbreiten. Andere wiederum können dies nicht. Nicht, weil sie nicht wollen, oder sich hängen lassen, sondern weil sie eben nicht können. Sie haben den entsprechenden energetischen Fingerabdruck nicht angelegt und den Positiv-Samen einfach nicht gesät. Das kann daran liegen, dass all ihre gut gemeinten Bemühungen stets von einem gewissen inneren Widerstand oder von Widerwillen begleitet waren. Vielleicht haben sie erlebte Einschränkungen nicht etwa demütig und zuversichtlich erlebt, sondern geprägt von Empörung, Trübsal und Verbitterung. Möglicherweise wurden Verluste von ihnen als unfreiwilliger Magel und als Ungerechtigkeit angesehen und nicht etwa als Chance innerlich zu wachsen. Es stehen uns immer beide Varianten zur Verfügung. Und ganz gleich, was uns von anderen Personen und Generationen vorgelebt wurde, wir haben bis ins hohe Alter die Wahl, etwas Neues zu lernen, uns etwas Neues anzugewöhnen und bewusste Entscheidungen zu treffen, wie wir unsere verbleibenden, zukünftigen Erlebnisse gestalten wollen. Ich empfehle jedem, die passenden Prägungen gleich heute noch, sowie morgen und übermorgen anzulegen und diese Schwingungsqualität über die nächsten verbleibenden Jahre beizubehalten. Das gelingt sicherlich mal besser und dann mal wieder schlechter, aber auch hier gilt: Es kommt auf eine warmherzige Geisteshaltung an - auch sich selbst gegenüber.
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